Übersicht über die neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

Maßnahmen des Gesundheitsamtes zur Eindämmung des Coronavirus (Stand: 15.04.2021)

Übersicht über die neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

Kontaktbeschränkungen

Private Treffensind grundsätzlich nur noch zwischen einem Haushalt plus einer weiteren Person möglich, jedoch nicht mehr als max. fünf Personen. Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Ein Haushalt mit mehr als fünf Personen darf sich mit einer weiteren Person treffen. Paare, die nichtzusammenleben, gelten als ein Haushalt. Ausnahmen bestehen zur Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst-oder Geschäftsbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge.

Bei Veranstaltungen von Religions-, Glaubens-oder Weltanschauungsgemeinschaftenin geschlossenen Räumlichkeiten müssen 10 qm pro Person vorgesehen werden.

Bei Veranstaltungen in Todesfällen, die im Freien stattfinden, sind maximal 50 Teilnehmende zulässig.

Einkaufen

In allen Einzelhandelsbetrieben, die nach der CoronaVO derzeit geöffnet haben dürfen, müssen pro Kunde 20 qm zur Verfügung stehen. Dies gilt auch für den Lebensmitteleinzelhandel. Bei Geschäften unter 20 qm ist ein Kunde zulässig. Die Einhaltung der Beschränkung ist durch ein geeignetes Einlassregulierungssystem umzusetzen.

Spielplätze und Außensportanlagen

Es gilt ein Verweil- und Nutzungsverbot von öffentlichen Spielplätzen, Bolzplätzen und weitläufigen Außensportanlagen. Eine Ausnahme gilt für die Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb und Spitzen- und Profisport.

Betreuung

Für pädagogisches Personal und Zusatzkräfte in Horten, Kindertagesstätten und Schulkindergärten sowie Eltern und sonstige Personen, die die Kinder zu der Einrichtung bringen oder sie von dort abholen, besteht in den Einrichtungen (und dem dazugehörigen Außengelände) sowie im Umkreis von 50 Metern eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken. Keine Maskenpflicht besteht z. B. für die betreuten Kinder sowie Personen, die nach der CoronaVO befreit sind und beim Konsum von Lebensmitteln.

Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen sind zunächst bis zum 30. April 2021 geschlossen. Eine Notbetreuung ist eingerichtet. Die Notbetreuung kann in Anspruch genommen werden, wenn sie zur Gewährleistung des Kindeswohles erforderlich ist, wenn beide Erziehungsberechtigten durch berufliche Tätigkeiten oder ein Studium bzw. ein Schulbesuch mit angestrebter Abschlussprüfung im Jahr 2021 an der Betreuung gehindert sind oder wenn durch sonstige schwerwiegende Gründe in Abstimmung mit der Einrichtung eine Notbetreuung erforderlich ist.

Körpernahe Dienstleistungen

Derzeit zulässige körpernahe Dienstleistungen sind nur noch mit Nachweis eines negativen PCR-Tests oder negativen Antigen-Schnelltests möglich. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden (seit Abstrichentnahme) sein. Die Testpflicht besteht nicht für Personen, die medizinisch notwendige Dienstleistungen von Dienstleistern im Gesundheitssystem in Anspruch nehmen sowie bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres. Alle Dienstleistenden haben zweimal wöchentlich einen Test nachzuweisen.