Pressemeldungen zum Coronavirus

Landratsamt weist Reisende auf aktuell geltende Corona-Regelungen hin (05. August 2020)

Die Schulferien haben begonnen und viele Einwohner des Landkreises Heidenheim starten in den Urlaub. Vor diesem Hintergrund appelliert Landrat Peter Polta an deren Verantwortung, Reisen in Risikogebiete zu vermeiden. Er empfiehlt, sich bereits rechtzeitig vor der Reise über die aktuelle Corona-Situation am Reiseziel zu informieren – insbesondere, ob das Reiseziel unter die vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebiete fällt. Diese sind auf der Webseite des RKI unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html
zu finden. „Die Corona-Pandemie ist noch nicht überstanden. In zahlreichen Ländern und Regionen breitet sich das Virus erneut aus. Auch bei uns in Deutschland steigen die Zahlen wieder an. Daher ist es weiterhin wichtig, vorsichtig zu sein und die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten. Nur dem bisherigen besonnenen Handeln der Bevölkerung war es zu verdanken, dass die Herausforderungen gut bewältigt werden konnten. In der gegenwärtigen Phase ist es wichtig, nicht leichtsinnig zu werden, denn das Coronavirus hat keinesfalls den Rückzug angetreten“, betont Landrat Polta.
 
Wer dennoch in ein Risikogebiet fährt, muss nach der Rückkehr nach Deutschland gemäß der geltenden Corona-Verordnung „Einreise-Quarantäne“ unverzüglich in häusliche Isolation. Dies bedeutet, dass Urlauber auf direktem Weg nach Hause fahren und sich direkt nach ihrer Rückkehr in 14 Tage andauernde Quarantäne begeben müssen. Darüber hinaus müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten unverzüglich bei der Ortspolizeibehörde (Ordnungsamt des Rathauses) ihrer jeweiligen Wohnortgemeinde melden. Bei Verstößen gegen diese Auflagen drohen Bußgelder bis zu 10.000 Euro. Diese Regelungen gelten auch, wenn der Urlaubsort erst während der Reise zum Risikogebiet erklärt wird. Die 14-tägige häusliche Isolation ist unter anderem vermeidbar, indem bereits am Urlaubsort ein Corona-Test und ein ärztliches Attest in deutscher oder englischer Sprache erstellt wird, das der jeweilige Reiserückkehrer dem Ordnungsamt vorzulegen hat. Ist der Test negativ und liegen keine COVID-19-Symptome vor, endet die Quarantäneverpflichtung. Der Corona-Test darf dabei frühestens 48 Stunden vor Wiedereinreise nach Deutschland gemacht und von einem zertifizierten Labor ausgewertet worden sein. Informationen zur Anerkennung der Testung sind ebenfalls auf der Webseite des RKI zu finden. An verschiedenen deutschen Flughäfen besteht die Möglichkeit, sich nach Wiedereinreise testen und untersuchen zu lassen. Informationen dazu sind auf der Webseite des Landes Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-weitet-tests-fuer-reiserueckkehrer-aus/ zu finden.
 
Auch im Landkreis ist eine Testung und Untersuchung durch einen niedergelassenen Arzt möglich. Hierzu darf die Quarantäne unterbrochen werden, wenn man sich auf direkten Weg und ohne Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arzt begibt. Keinesfalls sollte man unangemeldet in die Arztpraxen gehen. Es ist zu beachten, dass vorab ein Termin vereinbart und telefonisch darauf hingewiesen werden muss, dass man als Reiserückkehrer eine Untersuchung und einen Test wünscht.
 
Sollten Sie grippeartige Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Durchfall entwickeln, sollte telefonisch Kontakt zum Hausarzt oder dem diensthabenden Arzt über die Tel. 116117 aufgenommen werden. Eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme ist sehr wichtig, damit die Versorgung hygienegerecht organisiert werden kann. Außerdem ist die Corona-Ambulanz auf dem Gelände des Klinikums Heidenheim weiterhin Anlaufstelle für Patienten mit grippeartigen Symptomen außerhalb der Sprechzeiten der Hausärzte. Weitere Informationen sind auf der Corona-Webseite des Landkreises Heidenheim www.info-corona-lrahdh.de erhältlich.
 

Landratsamt: Zwei Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert (27. Juli 2020)

Eine Mitarbeiterin des Landratsamtes Heidenheim wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt hat daraufhin unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen wie Abstrichentnahmen und Kontaktpersonennachverfolgung eingeleitet. Erste Testergebnisse aus den Reihen der direkten Kontaktpersonen liegen bereits vor und haben ergeben, dass sich eine weitere Person aus dem Mitarbeiterkreis des Landratsamtes ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert hat. Beide Infizierten arbeiten in derselben Querschnittseinheit und haben keinen externen Kundenkontakt. Die Infizierten und deren Kontaktpersonen befinden sich vorsorglich in häuslicher Isolation.
Der übliche Kundenverkehr kann unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneauflagen fortgeführt werden. Vorsorglich werden jedoch sämtliche Veranstaltungen und Seminare mit externer Beteiligung, die in den Gebäuden des Landratsamtes in der Felsenstraße 36 stattfinden, bis auf Weiteres abgesagt.

Ab Montag neue Sprechzeiten in der CORONA-Ambulanz (29. Mai 2020)

Die CORONA-Ambulanz auf dem Gelände des Klinikums Heidenheim ist weiterhin Anlaufstelle für Patienten mit grippeartigen Symptomen wie beispielsweise Fieber, Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Durchfall.
Ambulante Patienten mit diesen Symptomen sollen sich nicht direkt in der kassenärztlichen Bereitschaftspraxis bzw. in der Zentralen Notfallaufnahme im Klinikum vorstellen.
Patienten mit einer solchen Symptomatik werden von den Ärztinnen und Ärzten in der CORONA-Ambulanz untersucht und behandelt. Besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus wird auch ein Nasen-Rachen-Abstrich für die Labordiagnostik entnommen.
 
Ab Pfingstmontag, 1. Juni 2020, gelten für die CORONA-Ambulanz folgende neue Sprechzeiten :
 
Montag                                          18:00 – 21:00 Uhr
Dienstag                                        18:00 – 21:00 Uhr
Mittwoch                                        17:00 – 21:00 Uhr
Donnerstag                                    18:00 – 21:00 Uhr
Freitag                                           18:00 – 21:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag          14:00 – 20:00 Uhr

Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte in der Walther-Wolf-Straße positiv auf das Coronavirus getestet (01. Mai 2020)

In den Flüchtlingsunterkünften in der Walther-Wolf-Straße in Heidenheim sind insgesamt 14 Menschen mit Corona infiziert. Dies haben Untersuchungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Heidenheim ergeben. Nachdem im Laufe dieser Woche insgesamt 40 Bewohner des benachbarten Integrationszentrums Heidenheim positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hat das Gesundheitsamt auch in den beiden Flüchtlingsunterkünften in der Walther-Wolf-Straße Abstriche genommen. Derzeit leben dort rund 110 Personen in Wohnungen. In dem Gebäude, das das Landratsamt zur vorläufigen Unterbringung nutzt, haben sich zehn Menschen infiziert. Die Stadt Heidenheim nutzt die Wohnungen im anderen Gebäude für die Anschlussunterbringung und für die Unterbringung von Obdachlosen. Dort sind vier Bewohner infiziert. Die bestätigten Fälle weisen entweder milde oder keine Symptome auf.
Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes werden im Laufe des heutigen Tages (1. Mai 2020) den Betroffenen die positiven Testergebnisse mitteilen und die Ansteckungsverdächtigen darüber informieren, dass sie Kontaktpersonen sind. Ab diesem Moment gilt die vom Landratsamt bereits am 26. März 2020 erlassene Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung von Personen, die mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind und deren Kontaktpersonen, entsprechend. Die Infizierten und deren Kontaktpersonen müssen sich für 14 Tage in ihren Wohnungen häuslich absondern.
Besuche von außen werden aus Gründen des Infektionsschutzes in beiden Gebäuden nicht möglich sein.

Kontaktstelle Frau und Beruf: weiterführende Infos auf der Homepage (16. April 2020)

Momentan finden keine persönlichen Beratungen der Kontaktstelle Frau und Beruf beim Landratsamt Heidenheim statt. Jedoch sind auf der Homepage unter www.frau-beruf.info/Aktuelles weiterführende „online Quellen“ zu verschiedenen Themen, wie z. B. für Selbständige, Freiberufler und Eltern, zu finden. Die Landeshomepage www.frauundberuf-bw.de/ informiert außerdem über digitale Veranstaltungen und Webinare aller Kontaktstellen Frau und Beruf des Landes Baden-Württemberg.
Die Kontaktstelle Frau und Beruf Heidenheim ist weiterhin montags bis freitags von 8 bis 11.30 Uhr telefonisch unter Tel. 07321/321-2558 oder per E-Mail frau-und-beruf@landkreis-heidenheim.de erreichbar, um Fragen oder Anliegen rund um Beruf, Wiedereinstieg, Bewerbung oder Orientierung zu beantworten. Auch in dieser Form sind die Gespräche vertraulich.