Landkreis Heidenheim erhält 4000 zusätzliche Impfdosen AstraZeneca

Für die kommende Woche erwartet das Kreisimpfzentrum Heidenheim eine zusätzliche Impfstofflieferung von 4000 Impfdosen des Impfstoffes AstraZeneca. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg stellt den Landkreisen, die eine im Vergleich zum Landesdurchschnitt geringere Impfquote haben, diese zusätzliche Lieferung zur Verfügung. „Der Aufruf Richtung Stuttgart, den Landkreis Heidenheim bei der Impfstoffverteilung angemessen zu berücksichtigen, hat Früchte getragen“, sagt Landrat Peter Polta. „Ich begrüße es sehr, dass das Sozialministerium unseren Ruf gehört hat und sich nun bereit zeigt, das Ungleichgewicht, was sich in der landkreisscharfen Impfquote gezeigt hat, auszugleichen.“

Der zusätzliche Impfstoff für den Landkreis Heidenheim soll vorrangig über die Impfbrücke Heidenheim verteilt werden. „Denn Zielsetzung ist ganz klar, dass die 4000 Impfdosen auch tatsächlich an unsere Bewohnerinnen und Bewohner im Landkreis verimpft werden“, so Polta. Die Impfbrücke ist ein Online-Angebot für Impfwillige, über welches bisher schon erfolgreich kurzfristig Termine für am selben Tag noch dringend zu verwendende Impfdosen vereinbart werden können. Eine Registrierung für eine Erstimpfung mit AstraZeneca kann ab morgen, 16. Juni 2021, erfolgen. Personen, die noch keine Erstimpfung erhalten haben und ihren Hauptwohnsitz im Landkreis Heidenheim haben, können sich auf der Homepage der Impfbrücke, heidenheim.impfbruecke.de, registrieren. Weitere Informationen sind auf der Corona-Homepage des Landkreises Heidenheim zu finden. Bereits registrierte Personen können ihre hinterlegte Impfstoffauswahl nachträglich um AstraZeneca ergänzen.
Sollten bereits registrierte Personen die Registrierung jedoch nicht mehr benötigen, zum Beispiel aufgrund einer bereits erfolgten Impfung, wird darum gebeten, eine SMS mit dem Text LÖSCHEN an die Nummer 86000 zu senden. 

„Wichtig ist mir auch die Botschaft des Sozialministeriums, dass für die zusätzlich möglichen Erstimpfungen auch die Zweitimpfungen sichergestellt werden“, so Polta. Zuletzt waren im Kreisimpfzentrum nur wenige Erstimpfungstermine zu buchen, da der verfügbare Impfstoff im Wesentlichen für die Zweitimpfungen eingesetzt wurde. Der Impfstoff AstraZeneca kann nach der STIKO-Empfehlung für Ü 60-Jährige uneingeschränkt und für U 60-Jährige nur nach umfassender Aufklärung durch den impfenden Arzt verwendet werden.

Des Weiteren soll mit einem Teil der zusätzlichen Impfdosen auch Impfmöglichkeiten für das örtliche Handwerk geschaffen werden.