Kontaktnachverfolgung mit der luca-App

Pilotprojekt in der Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde geht zu Ende

Nach vierwöchiger Laufzeit geht das Pilotprojekt zur Nutzung der luca-App in der Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde im Landkreis Heidenheim erfolgreich zu Ende. Seit 26. April 2021 verwenden Mitarbeitende vor Ort die App zur digitalen Kontaktnachverfolgung, ab dem 3. Mai konnten auch Kundinnen und Kunden sich vor Ort ein- und auschecken. Dank des Pilotprojekts wurden erste Daten erfasst, mit denen das Gesundheitsamt erproben konnte, wie die Prozesse und Systemabläufe im Rahmen der digitalen Kontaktnachverfolgung funktionieren. Testdurchläufe mit internen Personengruppen gaben wichtige Aufschlüsse zur Vorgehensweise im Echtfall. Wichtig war hierbei, Möglichkeiten auszuschließen, einen Schadcode in die App einzuspeisen oder das Gesundheitssystem durch eine Vielzahl von Anmeldungen zu überlasten. Beides konnte in den Testdurchläufen und in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern der App ausgeschlossen werden. Zusätzlich wurde eine Filterung implementiert, die es ermöglicht, bei der Auswertung der Daten eine Mindestkontaktzeit einzustellen und somit nicht maßgebliche Kontakte bei der Meldung an das Gesundheitsamt herauszufiltern. Das Pilotprojekt wurde gut angenommen. Nachdem das Projekt bekannt wurde, haben neben den Mitarbeitenden auch Kundinnen und Kunden das Angebot der digitalen Kontaktnachverfolgung mit der luca-App genutzt und damit das Pilotprojekt unterstützt.

Eine zuverlässige und lückenlose Kontaktnachverfolgung stellt eine wesentliche Voraussetzung für Lockerungen der Corona-Regeln dar und ist ein wichtiger Bestandteil der Öffnungsstrategie von Einzelhandelsbetrieben oder der Gastronomie bei entsprechend niedrigen Infektionszahlen im Landkreis.
„Die Tendenz des Sieben-Tage-Inzidenzwerts im Landkreis ist sinkend, wir bereiten uns daher gezielt auf Öffnungsschritte vor – hier ist die digitale Kontaktnachverfolgung mit der luca-App ein wichtiger Faktor“, so Landrat Peter Polta. „Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass die App das Gesundheitsamt bei der Ermittlung der Kontaktpersonen unterstützen und so dazu beitragen kann, die Pandemie einzudämmen. Der Erfolg der App hängt jetzt maßgeblich davon ab, dass sowohl Betriebe als auch die Bevölkerung die luca-App nutzen. Dem Einsatz in der Praxis steht aus unserer Sicht nichts mehr im Wege.“
Auch nach Ende des Pilotprojekts wird die luca-App weiterhin im Landratsamt eingesetzt. Die QR-Codes zum Ein- und Auschecken in der Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde bleiben bestehen. Angedacht ist, die Verwendung im Landratsamt insbesondere in Bereichen mit Publikumsverkehr sowie in Besprechungsräumen auszudehnen und die App auch bei kommenden im Rahmen der Vorgaben zulässigen Veranstaltungen einzusetzen.