Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte in der Walther-Wolf-Straße positiv auf das Coronavirus getestet

In den Flüchtlingsunterkünften in der Walther-Wolf-Straße in Heidenheim sind insgesamt 14 Menschen mit Corona infiziert. Dies haben Untersuchungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Heidenheim ergeben. Nachdem im Laufe dieser Woche insgesamt 40 Bewohner des benachbarten Integrationszentrums Heidenheim positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hat das Gesundheitsamt auch in den beiden Flüchtlingsunterkünften in der Walther-Wolf-Straße Abstriche genommen. Derzeit leben dort rund 110 Personen in Wohnungen. In dem Gebäude, das das Landratsamt zur vorläufigen Unterbringung nutzt, haben sich zehn Menschen infiziert. Die Stadt Heidenheim nutzt die Wohnungen im anderen Gebäude für die Anschlussunterbringung und für die Unterbringung von Obdachlosen. Dort sind vier Bewohner infiziert. Die bestätigten Fälle weisen entweder milde oder keine Symptome auf.
Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes werden im Laufe des heutigen Tages (1. Mai 2020) den Betroffenen die positiven Testergebnisse mitteilen und die Ansteckungsverdächtigen darüber informieren, dass sie Kontaktpersonen sind. Ab diesem Moment gilt die vom Landratsamt bereits am 26. März 2020 erlassene Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung von Personen, die mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind und deren Kontaktpersonen, entsprechend. Die Infizierten und deren Kontaktpersonen müssen sich für 14 Tage in ihren Wohnungen häuslich absondern.
Besuche von außen werden aus Gründen des Infektionsschutzes in beiden Gebäuden nicht möglich sein.