Landkreis Heidenheim setzt sich gemeinsam für die luca-App ein

Digitale Kontaktnachverfolgung ist ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung der Corona-Pandemie

Ein großes landkreisweites Netzwerk ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, der luca-App zu einem erfolgreichen Start im Landkreis Heidenheim zu verhelfen. Um das zu gewährleisten, lud das Landratsamt Heidenheim Vertreter der Städte und Gemeinden, der IHK Ostwürttemberg, der Dehoga-Kreisstelle Heidenheim, der Handels- und Gewerbevereine sowie der Presse zu einer Auftaktveranstaltung am Freitag, 07. Mai 2021, ein. Mit dem Ziel, eine flächendeckende digitale Kontaktnachverfolgung im Landkreis Heidenheim einzuführen, fand ein gemeinsamer Austausch statt.

„Wir befinden uns nach wie vor in einer schwierigen Situation mit einer hohen Sieben-Tage-Inzidenz und müssen weiterhin alles tun, um die Infektionszahlen zu reduzieren“, betonte Landrat Peter Polta in seiner Begrüßungsansprache. „Wir müssen aber auch positiv nach vorne gehen. Die Einführung einer digitalen Kontaktnachverfolgung ist ein wichtiger Schritt in der Pandemiebekämpfung und damit zurück zu mehr Normalität.“ Im Rahmen eines Pilotprojekts wurden diese Woche bereits erste Datensätze mit der luca-App in der Zulassungs- und der Fahrerlaubnisbehörde des Landratsamtes generiert und in einem Probedurchlauf im Zusammenspiel mit dem Gesundheitsamt erfolgreich ausgewertet. „Wir konnten hier erste positive Resultate im Zusammenspiel mit dem Gesundheitsamt sehen. Die digitale Kontaktnachverfolgung kann eine erhebliche Arbeitserleichterung für die Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung bedeuten und so eine sehr gute Auswirkung darauf haben, Infektionsketten schnell zu durchbrechen“, so Polta. Gemeinsam gilt es nun, die digitale Kontaktnachverfolgung nach vorne zu bringen. „Wir stehen hierbei Seite an Seite und dabei ist auch die Größe des Landkreises von Vorteil. Wie schon bisher in der Corona-Pandemie sind daher die Abstimmungswege kurz und die Zusammenarbeit sehr vertrauensvoll“, sagte Polta.

Alexander Paluch, Referent für Gründung und Unternehmensservice der IHK Ostwürttemberg, betonte in seinem Beitrag die Bereitschaft der Betriebe, mit der digitalen Kontaktnachverfolgung zu starten. „Für die Betriebe stellt das einen echten Hoffnungsschimmer dar. Neben den Testungen ist die Kontaktnachverfolgung ein ganz zentraler Punkt, um Öffnungen zu ermöglichen. Wir befürworten dies voll und ganz“, sagte Paluch. Wichtig ist es nun, sowohl die einzelnen Betriebe als auch Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen und von der Nutzung der digitalen Kontaktnachverfolgung zu überzeugen. „Der Erfolg ist nur dann gegeben, wenn möglichst viele mitmachen und wir im Landkreis als Gemeinschaft agieren. Uns ist es daher besonders wichtig, eine landkreisweite Einführung zu unterstützen“, betonte auch Martin Wilhelm, Geschäftsführer der Heidenheimer Zeitung, in seinem Beitrag.