15.000ste Impfung durch das KIZ Heidenheim

Bestehende Wartelisten konnten abgearbeitet werden

Am Sonntag, 28. März 2021, konnte die 15.000ste Impfung seit der Inbetriebnahme am 22. Januar 2021 im Kreisimpfzentrum in Heidenheim (KIZ) vorgenommen werden. Damit steigt auch der Anteil der Zweitimpfungen an, nach der die geimpften Personen einen vollständigen Impfschutz erhalten.

Zudem konnten die Wartelisten abgearbeitet werden und somit allen registrierten Impfberechtigen, die für das Kreisimpfzentrum Heidenheim auf einen Impftermin gewartet haben, ein Terminangebot gemacht werden. Dies betrifft circa 420 Personen aus der Gruppe der über 80-Jährigen und der über 65-Jährigen mit beruflicher Impfberechtigung, die sich aufgrund der Hürden bei der Terminvergabe über die Hotline auf der Warteliste haben registrieren lassen. „Es freut mich außerordentlich, dass gerade den Personen, die der höchsten Priorisierungsgruppe angehören, nun endlich der langersehnte Impftermin angeboten werden konnte“, sagt Landrat Peter Polta. „Hier haben wir als Kreisimpfzentrum die Verantwortung für die Warteliste mit Terminanfragen für das KIZ Heidenheim übernommen und es hat sich gezeigt, was innerhalb kürzester Zeit möglich ist.“ Die registrierten Impfberechtigten dieser Gruppe bekamen einen Temin innerhalb der nächsten 14 Tagen angeboten.
Auch die Verzögerungen durch das Aussetzen der Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff vom 15. bis 18. März konnten wieder eingeholt werden. Von den über 1000 vom Impfstopp betroffenen Terminen konnten schon viele nachgeholt werden; 645 Personen haben inzwischen bereits die Impfung erhalten und weitere Termine sind vereinbart.
Nachdem bereits alle Pflegeeinrichtungen im Landkreis Heidenheim von den mobilen Impfteams, die vom KIZ Heidenheim aus gesteuert werden, geimpft wurden, sind seit letzter Woche Einrichtungen der Eingliederungshilfe an der Reihe.
Nach Ostern soll die Verimpfung in der Regelversorgung starten. „Auch bei uns im Landkreis ist es wichtig, dass die niedergelassenen Ärzte in die Umsetzung der Impfstrategie eingebunden werden, gerade um auch Personen zu erreichen, für die der Weg zum Impfzentrum zu weit oder gar unmöglich war. Hier setze ich auf ein erfolgreiches Nebeneinander der bekannten und bewährten Strukturen der Impfungen in den Impfzentren und dann der Vor-Ort-Impfungen in den Arztpraxen“, sagt Landrat Polta. Die Impfstofflieferungen sollen ab April kontinuierlich steigen. „Und jede verabreichte Impfdosis ist ein Schritt in die richtige Richtung – insbesondere auch vor dem Hintergrund der Entwicklung der Inzidenzzahl im Kreis, die weiter ansteigt und dem bundesweiten Trend folgt.“